Ein Betriebsgebäude wird nicht nur danach beurteilt, wie es aussieht, sondern vor allem
danach, ob die Abläufe darin funktionieren. Wo kommt die Ware an, wie weit ist es von
der Produktion ins Lager, wo sitzen die Mitarbeiter, wo empfangen Sie Kunden. Diese
Fragen stehen vor der Frage nach der Fassade, und sie entscheiden über die
Wirtschaftlichkeit der nächsten zwanzig Jahre.
Die zweite Frage ist die nach dem Danach. Betriebe wachsen, Maschinen werden größer,
Flächen werden anders genutzt. Ein Tragwerk mit weiten Spannweiten und wenigen Stützen
kostet beim Bau etwas mehr und spart später den Umbau.
Drittens die Energie. Hallen mit großen Flächen sind teuer im Betrieb, aber sie tragen
auch große Photovoltaikanlagen. Was sich rechnet, hängt vom Verbrauchsprofil ab, und das
ist bei einem Maschinenbauer ein anderes als bei einem Lager.
Und schließlich das Bild nach außen. Ein Betriebsgebäude ist für viele Kunden der erste
Eindruck vom Unternehmen. Das alles muss gut durchdacht und geplant sein.